Moderne Industrieanlage

Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft bedeutet nicht zwingend im Primärkreislauf zu bleiben, es ist wichtig in überhaupt einem Kreis zu bleiben.

Es gibt den Zeitpunkt, an dem ein Produkt das Ende seines Lebens erreicht. Einfach wegschmeißen und auf Mülldeponien lagern ist offensichtlich die erdenklich schlechteste Methode. Also zum Positiven: Was ist alles möglich? Wir sind uns sicher, dass Du noch nicht von Allem gehört hast und hier etwas spannendes lesen wirst.

Ein Kreislauf aus Kreisläufen
Diagram of a main circuit that includes several other circuits. The primary circuit is aligned with the main circuit. Starting from this, there is the 2nd life cycle. In the main cycle, this is followed by the energy generation points with CCS and CCU as a further step.

Recycling

Es ist in aller Munde und stellt die aktuell wohl meist umworbene Möglichkeit der Wiederverwertung von nachhaltigen Produkten dar.

Es geht um die Wiederverwertung von Rohstoffen in dem gleichen Produkttyp (Primärkreislauf) oder einem neuen Produkt. Dabei werden die Werkstoffe je nach Materialtyp und chemischer Zusammensetzung wieder in ihre Grundbausteine zerlegt. Als neue Rohstoffe finden sie dann ihren Weg in ein neues Produkt.

Upcycling und 2nd Life  

Upcycling ist im Trend und eine clevere Alternative Produkte weiterzuverwenden, indem ihnen ein neuer Gebrauchszweck zugeordnet wird, nachdem das Produkt mit dem ursprünglichen Gebrauchszweck das Ende seines Lebens erreicht hat.

Wer kennt es nicht, die umgenähte Jeans als Pflanzentasche, eine Flasche als Wasserspender oder Autoreifen auf Kinderspielplätzen. Unter Fachleuten wird auch von 2nd Life gesprochen, übersetzt ‘den Produkten ein zweites Leben geben’. Dazu zählen unter anderem großindustrielle Anwendung wie das zweite Leben von Autobatterien als ortsfeste Energiespeichersysteme. Damit sparen wir in einer einfachen Betrachtungsweise die Rohstoffe von den 2nd life Produkten, da sie aus solchen Produkten hergestellt werden, die damals noch auf der Mülldeponie gelandet sind.  

Recycling

Es ist in aller Munde und stellt die wohl aktuell in den nachhaltigen Produkten meist umworbene Möglichkeit der Wiederverwertung dar.
Es geht um die Wiederverwertung von Rohstoffen in dem gleichen Produkttyp (Primärkreislauf) oder einem neuen Produkt. Dabei werden die Werkstoffe je nach Materialtyp und chemischer Zusammensetzung wieder in ihre Grundbausteine zerlegt. Als neue Rohstoffe finden sie dann ihren Weg in ein neues Produkt.

Upcycling und 2nd Life  

Upcycling ist im Trend und eine smarte Alternative Produkte weiterzuverwenden, indem ihnen ein neuer Gebrauchszweck zugeordnet wird, nachdem das Produkt mit dem ursprünglichen Gebrauchszweck das Ende seines Lebens erreicht hat.
Wer kennt es nicht, die umgenähte Jeans als Pflanzentasche, eine Flasche als Wasserspender oder Autoreifen auf Kinderspielplätzen. Unter Fachleuten wird auch von 2nd Life gesprochen, übersetzt ‘den Produkten ein zweites Leben geben’. Dazu zählen unter anderem großindustrielle Anwendung wie das zweite Leben von Autobatterien als ortsfeste Energiespeichersystemen. Damit sparen wir in einer einfachsten Betrachtungsweise die Rohstoffe von den 2nd life Produkten, da sie aus solchen Produkten hergestellt werden, die damals noch auf der Mülldeponie gelandet sind.  

Was passiert, wenn es nicht direkt recycelt werden kann?

Und hier ist der Part, der wirklich interessant wird, weil er entgegen der ersten Intuition nicht so negativ ist, wie man möglicherweise auf den ersten Blick vermuten könnte: Das Verbrennen von Müll oder anders gesagt die Verwendung von Werkstoffen nach ihrer Produktlebensphase als Brennstoff in Energiegewinnungsanlagen. Ein relevanter Teil des Mülls ist ein geeigneter Brennstoff, da die Energie, die in den Materialien steckt, in Strom und Wärme umgewandelt wird. Was bleibt sind Emissionen - nicht sonderlich erfreulich und berechtigterweise in der Kritik, wenn es um das Erreichen der Klimaneutralität geht.  

Doch denken wir einen Schritt weiter. Das, was wir am liebsten tun.  

Wie wäre es, wenn wir die Emissionen nicht einfach in die Atmosphäre pusten, sondern es schaffen, das CO2 abzufangen und entweder zu speichern oder sogar nach unterschiedlichen Verarbeitungsprozessen wieder als Werkstoff nutzbar zu machen? Erfreulicherweise keine Fiktion unsererseits, sondern Forschungsprojekte und Pilotphasen, die längst existieren. Es handelt sich um Carbon Capture and Utilisation (CCU) und Carbon Capture and Storage (CCS) Technologien. Bevor wir zu viel verraten, lest gerne beim Umweltbundesamt die umfassenden Artikel weiter nach, es lohnt sich.

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Unser langfristiges Ziel: Rohstoffe kommen aus einem Kreis und unsere Produkte gehen wieder in einen Kreis über. Daran arbeiten wir, täglich.

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